Entwurfszustand ‘Kellerbier’.
Leider gibt es die damalige finale Version im Archiv der feelgood factory nicht mehr. Noch mit geradem Etikett – für Euroflaschen.
Hacker-Pschorr: Neben Plakaten und diversen Verkaufsförderungen für Hacker-Pschorr entstand unter anderem auch das neue Etikett für das naturtrübe Kellerbier Anno 1417 unter der Artdirektion von Miki Früh. Die Besonderheit damals war, der eigentlich blau gefärbten Brauerei auch ein blaues Etikett für ihre Neueinführung zu verpassen, das auf starke Farbwirkung und Wiedererkennung für den damaligen Neuling abzielte. Derzeit hatte nahezu kaum eine Brauerei ein blaues Etikett, eine eher untypische Farbe für das Produkt ‘Bier’, aber eine interessante Assoziationskette bezüglich dem Wort ‘Keller’: blau = Frische, Sauberkeit, Vertrauen etc. und dem Zusammenhang ‘Bier’. Die Auswahl des Motivs des einschenkenden Mannes, soll die Tradition / Erwartungshaltung beim Konsumenten stützen und diesen zum Biergenuss animieren – es soll Lust machen.
Entwurfszustand ‘Kellerbier’, Rückenetikett. Wie man sieht, ist in diesem Entwurf noch der Blindtext abgebildet… Heute ist zudem das Etikett auf Bügelflaschen angepasst worden.
Die Diskussion im Jahr 2000 über das Thema ‘Bügelverschluss, oder nicht’ trägt heute ihre Früchte: Trotz der bestehenden Skepsis hat sich dieser Verschluss durchsetzen können – sogar auf das gesamte Sortiment!
Diverse, leichte Änderungen und Optimierungen am Etikett haben aber dennoch die ursprüngliche Idee erhalten und dem Kellerbier eine recht ordentliche Marktpräsenz bescheren können.
Die Äusserungen zum Bier speziell, aber auch die durchweg positive Bewertung der Gestaltung können Sie, wenn Sie wollen, übrigens unter www.biertest-online.de nachlesen (dort sehen Sie auch das heutige Design).